06_2015_CCTV besucht und verstanden

Sven Petersen kannte ich von Anfang an als einen absolut unerschrockenen Kollegen.

So überraschte mich auch sein Anruf nicht, ob ich ihn bei der Realisation der neuen Nachrichten Studios für das

 

Chinesische Staatsfernsehen

 

als Production Manager unterstützen wolle.

 

Er hatte mit Dietmar Timmer bereits einen hervorragenden Licht Designer mit an Bord.

Ich empfahl ein Treffen mit dem wundervollen Architekten und Set Designer Rico Chiari aus Zürich.

Und so setzten wir uns also erstmal - Branchen-üblich - ein paar Stunden an einem räumlich und zeitlich gut gelegenen Flughafen zusammen.  Alles passte, die Chemie stimmte und bald darauf flogen Sven, Rico und ich zu einer ersten Vorbesichtigung nach Peking. 

 

Deal war, in Rahmen einer internationalen Ausschreibung die Gestaltung, aber auch technische Ausstattung und Konzeption der beiden Nachrichten Studios von CCTV 2 anzubieten. Also die beiden Studios aus denen China 24 Stunden am Tag seine Nachrichten bekommt.

 

Was ab da kommt überspringe ich hier galant und komme direkt zum glorreichen Finale - die Details füllen mehrere Abende in geselliger Runde und sollen an anderer Stelle gerne erzählt werden -

die bunte 4er Truppe gewann den Wettbewerb und die Studios wurden, wie von uns entworfen umgesetzt.

 

Für mich endete meine aktive Teilnahme am Projekt, wie geplant mit der Entscheidung für uns.

Ich bin stolz darauf, die erste wilde Etappe dieses Rittes mit galoppiert zu sein!

 

Ergebnis 01_die richtigen Experten, richtig eingesetzt und mit einer glühenden Idee bewaffnet, stürmen jede Festung.

 

Ergebnis 02_das erste Meeting mit den CCTV Verantwortlichen fand in einem japanischen Restaurant in Peking statt. 

 

Ergebnis 03_CCTV 2 suche ich auf jeder Hotel-TV Liste als erstes nach dem einchecken und habe schon von den verschiedensten Ländern dieser Welt wieder mal reingeguckt.

 

Fazit?

 

Nachdem ich den Studio Chef gefragt hatte, ob das Glas auf welches ich mich gleich im 32. Stock stellen wollte, "Made in China" sei, lächelte er mich nett an. und meinte "No, sure not! Made in Europe!"

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